Am Ursprung abendländischer Musikkultur steht die Faszination für den Klang des Wortes, insbesondere für das klingende biblische Wort. Gregorianischer Choral ist in seiner über tausend Jahre alten Klanggestalt bis heute Zeugnis intensiver Beziehung zum lebendigen Wort, gebeteten und gesungenen Glaubens.

Die Frankfurter Choralschola arbeitet seit 2004 unter der Leitung von Godehard Joppich an der Interpretation des Gregorianischen Chorals (Konzerte u. a. im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz, im Kloster Walkenried, in der Reihe 'Achtmal alte Brüderkirche' in Kassel).

Mitglieder der Frankfurter Choralschola sind Diana Cemeryte-Skardinskiene, Regina Engel, Susanne Hörning, Maria Monninger, Sr. Angela Rumstadt, Karen Schmitt, Elisabeth Schwarz-Gangel, Helmut Müller, Andreas Schmidt, Johannes Sell und Godehard Joppich.

Das aktuelle Programm der Frankfurter Choralschola „Auf dich hoffe ich“ beinhaltet unterschiedliche Gesänge des gregorianischen Repertoires, die das Thema Hoffnung umkreisen, und setzt sie in Beziehung zu Texten von Wolfgang Borchert, Abraham Joshua Heschel, Marie Noël, Karl Rahner, Jean Paul Sartre und Paul Tillich (Sprecher: Reiner Unglaub und Manfred Fenner)

Frankfurter Choralschola